In Kitas mit Kindern ab drei Jahren liegt der Betreuungsschlüssel je nach Bundesland zwischen 1 zu 7 (Baden-Württemberg) und 1 zu 13,4 (Mecklenburg-Vorpommern). Das bedeutet auf eine Erzieherin kommen durchschnittlich 10 Kinder. Und das ist lediglich die Theorie. Denn in der Praxis sind Kolleg*innen natürlich auch mal krank oder im Urlaub und es steht kein Ersatz zur Verfügung. An diesen Tagen oder Wochen beträgt der Betreuungsschlüssel in der Praxis 1 zu 20 oder schlimmer.

Erzieher*innen wählen den Beruf zumeist aus idealistischen Gründen. Jedenfalls ist es selten, dass jemand die unbezahlte, fünfjährige Berufsausbildung wegen des späteren Gehaltes einer/s Erzieher*in absolviert.

Erzieher*innen möchten Kinder (spielerisch) fördern, in ihrer Entwicklung unterstützen, ihre Stärken und Talente fördern, ihnen Werte vermitteln, ihr Selbstwertgefühl stärken, Ihre Arbeit an den individuellen Bedürfnissen der Kinder ausrichten und mehr. Und wie schön kann es sein, die Erfolge von der eigenen und engagierten Arbeit beobachten zu dürfen. Bei einem Betreuungsschlüssel von im Idealfall 1 zu 10 ist so eine Arbeit aber schwer möglich.

Als Nanny kann sich eine Erzieherin auf ein, zwei oder drei Kinder intensiv konzentrieren. Sie kann das Kind/die Kinder individuell pädagogisch begleiten und fördern. In einem familiären Umfeld kann sie mit den Eltern zusammen ein individuelles Konzept entwickeln und dieses unmittelbar in die Praxis umsetzen.

Zu unseren aktuellen Stellenangeboten für Nannys gelangen Sie hier: https://www.agenturmarypoppins.at/stellenangebote/

Übrigens: 25% unserer Mary Poppins Agentur -Inhaber*innen sind Staatlich anerkannte Erzieher*innen.